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Bekenntnis zum Standort Vorarlberg: Neues Logistik- und IT-Center von Gebrüder Weiss in Wolfurt

Mit einem symbolischen „Buzzer-Moment“ ist am 24. April in Wolfurt das neue Logistik- und IT-Center von Gebrüder Weiss feierlich eröffnet worden. Gemeinsam gaben Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Landeshauptmann Markus Wallner und Bürgermeisterin Angelika Moosbrugger den Startschuss für eines der größten Bauprojekte in der Unternehmensgeschichte. Vor rund 250 Gästen aus Politik und Wirtschaft wurde dabei eine vorbereitete Palette aus dem vollautomatisierten Hochregallager ausgelagert und auf die Bühne gebracht.

In seiner Eröffnungsrede unterstrich Wolfram Senger-Weiss die strategische Tragweite der Investition: Trotz herausforderndem wirtschaftlichem Umfeld setze das Unternehmen bewusst auf Wachstum und langfristige Infrastruktur. Die enge Verzahnung von Logistik und IT ermögliche effizientere Prozesse sowie mehr Transparenz und Stabilität in den Lieferketten.

Landeshauptmann Wallner betonte die Bedeutung für den Standort Vorarlberg: Eine leistungsfähige Logistik sei zentral für die exportorientierte Wirtschaft und stärke die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Betriebe im internationalen Umfeld.

Das neue Zentrum im Industriegebiet Hohe Brücke vereint erstmals Logistik, IT und zentrale Unternehmensbereiche auf einer Fläche von rund 31.000 Quadratmetern. Durch ein vertikal angelegtes Baukonzept werden die begrenzten Flächen im Rheintal besonders effizient genutzt. Herzstück der Anlage ist ein 34 Meter hohes, vollautomatisiertes Hochregallager mit 68.000 Palettenplätzen. Ergänzt wird es durch ein manuelles Lager sowie ein dreigeschossiges Bürogebäude mit rund 400 Arbeitsplätzen.

Ein hochmodernes Intralogistiksystem steuert die Warenflüsse automatisiert. Bis zu 160 Paletten können pro Stunde eingelagert und 200 ausgelagert werden. Zum Einsatz kommen unter anderem automatische Regalbediengeräte, autonome Transportfahrzeuge und digital gesteuerte Fördertechnik. Die gesamte Anlage wurde bereits vor Baubeginn als digitaler Zwilling simuliert und optimiert. Trotz hoher Automatisierung bleibt der Mensch zentral: Mitarbeitende überwachen und steuern die Prozesse.

Ein wesentlicher Standortvorteil ist die unmittelbare Nähe zum Güterbahnhof Wolfurt, die eine effiziente Verknüpfung von Straße und Schiene ermöglicht. Damit werden sowohl Emissionen als auch Verkehrsbelastung reduziert. Gleichzeitig profitiert der Standort von seiner Lage im Vierländereck als wichtiger Knotenpunkt europäischer Warenströme.

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