© Foto: Luka Kolanovic

„We’re Connecting the Dental World“: Amann Girrbach aus Vorarlberg

„Am Ende eines langen Prozesses steht das Lächeln des Patienten. Wir beginnen von vorne. Bei hochwertigen Materialien, präzisionsstarken Maschinen, einem erfolgreichen Prozessmanagement. Bei Ideen für noch bessere Dental-Technologien und höchste Präzision. Und bei einer Vision: Verbindungen schaffen und Verbindungen stärken. Für einen reibungslosen Zusammenhalt von Zahntechnikern und Zahnärzten. Für das Wohl des Patienten.“

WE’RE CONNECTING THE DENTAL WORLD

Hinter diesem Anspruch steht ein Unternehmen, das längst zu den Aushängeschildern des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg zählt: Amann Girrbach.

Von zwei Familienbetrieben zum Weltmarktakteur

Die Wurzeln reichen bis 1936 zurück, als in Pforzheim die Girrbach Dental GmbH gegründet wurde. Parallel dazu entwickelte Dietmar Amann 1973 in Vorarlberg ein Fräsgerät samt Artikulator – die Basis für das, was heute als digitale Dentalprothetik bekannt ist. 2004 schlossen sich die beiden Familienbetriebe Amann Dental und Girrbach Dental zusammen und legten damit den Grundstein für die heutige Amann Girrbach AG.

Was danach folgte, ist eine Erfolgsgeschichte mit Vorarlberger Handschrift: Aus einem regionalen Zusammenschluss wurde ein Unternehmen, das heute mit über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an acht Standorten weltweit vertreten ist und Kunden in mehr als 90 Ländern beliefert – von Zahntechniklabors bis zu Zahnarztpraxen.

Ceramill und die digitale Revolution der Zahntechnik

Amann Girrbach gilt als Pionier der dentalen CAD/CAM-Technologie. Mit dem Ceramill-System bietet das Unternehmen eine durchgängige Lösung aus Scanner, CAD-Software, Fräseinheit und Sinterofen – und deckt damit den gesamten digitalen Workflow der Zahnersatzherstellung ab. Ergänzt wird das System durch eigens entwickelte Werkstoffe wie das fräsbare Sintermetall Ceramill Sintron, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IFAM Dresden. 

Ebenfalls stellt Amann Girrbach selbst und ausschließlich in Mäder vollkeramische Materialien aus Zirkonoxid her. Zirkonoxid erfreut sich aufgrund seiner überzeugenden technischen wie optischen Eigenschaften großer Beliebtheit. Seine vielfältige Einsetzbarkeit und hervorragende Biokompatibilität macht die Hochleistungskeramik vielfach zur ersten Wahl für hochwertige Versorgung von hohem ästhetischen Anspruch. 

Genau hier zeigt sich, wofür Amann Girrbach steht: Präzision, die verbindet. Jede Maschine, jedes Material, jeder Prozessschritt ist Teil einer Kette, an deren Ende ein zufriedener Patient steht.

Ein neues Zuhause in Mäder

2024 hat Amann Girrbach einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt: Die bislang auf mehrere Standorte verteilten Bereiche – Fertigung, Lager, Forschung und Entwicklung, Administration und Training – wurden in einer neuen, rund 20.000 Quadratmeter großen Firmenzentrale in Mäder gebündelt. Investitionsvolumen: 47 Millionen Euro.

Bemerkenswert ist dabei der Nachhaltigkeitsanspruch des Neubaus: Eine der größten Photovoltaikanlagen Vorarlbergs mit einer Leistung von bis zu 1,15 MWp, eine Beheizung über die Abwärme der Sinteröfen, Wärmepumpen mit Grundwassernutzung und ein Gründach zur Förderung der Biodiversität. Ein klares Bekenntnis zum Standort – und zur Verantwortung, die ein wachsendes Unternehmen für seine Region übernimmt.

Innovation als Daueraufgabe

Stillstand gibt es bei Amann Girrbach nicht. Aktuell sorgt etwa der High-Speed-Sinterofen Ceramill Therm CS für Aufsehen, mit dem sich Einzelzahnrestaurationen in nur 15 Minuten sintern lassen. Mit der Ceramill Motion Air bringt das Unternehmen zudem eine neue Fräslösung, welche durch das einzigartige Preis-Leistungsverhältnis die weltweit bekannte Amann Girrbach Qualität so zugänglich wie noch nie macht. Und auf das Zirkonoxid Zolid Bion gibt es inzwischen zehn Jahre Garantie – ein Vertrauensbeweis in die eigene Materialqualität.

Ergänzt wird das Portfolio durch die AG.Academy mit Tutorials, Webinaren und Live-Trainings. Dazu kommt ein weltweites Servicenetz, das Amann Girrbach-Geräte in über 90 Ländern am Laufen hält.

Der Firmenslogan bringt die Haltung dahinter auf den Punkt: „Work for a Smile.“

Warum das für Vorarlberg zählt

Amann Girrbach ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einem regionalen Familienbetrieb ein international führender Player werden kann, ohne die Verbindung zur Heimat zu verlieren. Innovationskraft, Investitionsbereitschaft und die Entscheidung, den Firmensitz konsequent in Vorarlberg zu halten und auszubauen, sind ein starkes Signal – für den Wirtschaftsstandort ebenso wie für alle, die hier Zukunft gestalten wollen.

Verbindungen schaffen, Verbindungen stärken: Das gilt nicht nur für die Dentalwelt, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg selbst.

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