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EU–Mercosur: Genau jetzt die richtige Antwort auf Zölle, Unsicherheit und globalen Wettbewerbsdruck

In einer Phase, in der Handelskonflikte zunehmen, Zölle steigen und Lieferketten politisch unter Druck geraten, braucht Europa mehr denn je verlässliche, regelbasierte Partnerschaften. Das grüne Licht auf EU-Ebene für die Unterzeichnung des EU–Mercosur-Pakets ist deshalb ein starkes Signal: für offenen Handel mit klaren Spielregeln, für neue Chancen auf Wachstumsmärkten – und für die Wettbewerbsfähigkeit einer exportorientierten Volkswirtschaft wie Österreich. 

Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für ein Abkommen, das Europa gerade jetzt braucht: In Zeiten geopolitischer Spannungen, Handelskonflikten und steigenden Zöllen sind verlässliche Partnerschaften mit stabilen Regionen entscheidend. Das EU–Mercosur-Abkommen ist richtig, wichtig und notwendig – für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in Europa und insbesondere auch für das Exportland Österreich.

Das Abkommen soll spürbare Vorteile für die exportorientierte Wirtschaft bringen – vor allem für KMU. Es soll den Marktzugang verbessern, Zölle abbauen und Verfahren vereinfachen und damit die Position europäischer Betriebe im Wettbewerb mit anderen Weltregionen stärken. 

Gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen profitieren von klaren Regeln, weniger Hürden und besseren Marktzugängen. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil im globalen Wettbewerb.

Fakten zur Bedeutung für Österreich

  • +47,4 % Exportsteigerung in die Mercosur-Staaten in zehn Jahren (2014–2024) auf 1,3 Mrd. Euro 
  • Zusätzlich nutzbares Exportpotenzial von über 1 Mrd. Euro (ITC-Analysen) 
  • Breites Branchenspektrum: von Pharma über Maschinen/Elektro bis Agrar- und Lebensmittelerzeugnisse sowie Dienstleistungen (u. a. Umwelt, Telekom, Transport)

Grüne Wende und strategische Rohstoffe
Für Europas Transformation sind gesicherte Lieferketten zentral – etwa bei Rohstoffen und Vormaterialien für Windkraft und Photovoltaik. Gleichzeitig enthält das Abkommen Verpflichtungen zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen, einschließlich der Bekämpfung von Entwaldung. 

Jetzt braucht es Konsequenz und Tempo: Nach der Freigabe zur Unterzeichnung müssen die nächsten Schritte rasch folgen, damit das Abkommen final beschlossen und umgesetzt werden kann. 

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