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Dialog auf Augenhöhe: Bundeskanzler Stocker bei ALPLA in Hard

Betriebsbesuch unterstreicht die Bedeutung von Wissenstransfer, Innovation und verlässlichen Standortfaktoren

Beim gestrigen Betriebsbesuch am 9. April diesen Jahres von Bundeskanzler Christian Stocker, gemeinsam mit Landeshauptmann Markus Wallner, unserem Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Kammerpräsident Karlheinz Kopf, bei ALPLA in Hard stand der direkte Austausch zwischen Politik und Industrie im Mittelpunkt. 

Der Termin machte deutlich, dass erfolgreiche Standortpolitik nicht am Reißbrett entsteht, sondern im Dialog mit jenen Unternehmen, die tagtäglich Wertschöpfung, Beschäftigung und Innovation sichern. 

ALPLA ist am Stammsitz in Hard tief verwurzelt und hat sich seit der Gründung 1955 von einem Familienunternehmen zu einem weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung innovativer Kunststoffverpackungslösungen entwickelt. Das Unternehmen setzt auf moderne Technologien, hohe internationale Qualitätsstandards und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Recycling mit eigenen Recyclingwerken. 

Gerade solche Betriebe zeigen, wie entscheidend der laufende Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Politik ist. Wer politische Rahmenbedingungen verbessern will, muss die Realität in den Unternehmen kennen: Investitionsentscheidungen, Energie- und Rohstoffkosten, Innovationszyklen, internationale Konkurrenz, Fachkräftemangel und regulatorische Anforderungen. Der direkte Betriebsbesuch schafft dafür jene Nähe, die es braucht, um Herausforderungen nicht nur abstrakt zu diskutieren, sondern konkret zu verstehen.

Im Gespräch wurde sichtbar, dass Wettbewerbsfähigkeit im Fokus steht. Sie entsteht dort, wo unternehmerische Erfahrung, technisches Know-how und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenkommen. Wissenstransfer bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur, dass Politik zuhört. Er bedeutet auch, voneinander zu lernen: von erfolgreichen Produktionsprozessen, von nachhaltigen Lösungen, von internationaler Marktkenntnis und von der Fähigkeit, Innovation aus einem regionalen Standort heraus global wirksam zu machen.

Für den Standort Österreich und insbesondere für Vorarlberg ist das ein starkes Signal. Unternehmen wie ALPLA beweisen, dass weltweite Marktführerschaft, regionale Verwurzelung und langfristiges Denken einander nicht ausschließen, sondern einander stärken. Damit diese Erfolgsgeschichten auch in Zukunft möglich bleiben, braucht es eine verlässliche Energieversorgung, planbare Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren, weniger Bürokratie, Investitionen in Ausbildung und Forschung sowie ein klares Bekenntnis zum Industriestandort.

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