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com:bau 2026: Orientierung, Innovation und starke Impulse für das Bauen im Wandel

Mit der 13. com:bau fand Dornbirn in ein Messewochenende, das ganz im Zeichen von Beratung, Austausch und zukunftsweisenden Baukonzepten steht. Unter dem Motto „Zuhause im Wandel“ rückte die Messe aktuelle Fragen rund um Neubau, Sanierung, Energieversorgung und Finanzierung in den Mittelpunkt – und bot damit genau jene Orientierung, die viele Bauherrinnen und Bauherren derzeit suchen.

Die Eröffnung fand im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Baupraxis statt, mit dabei auch unser Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Messe-Aufsichtsratvorsitzender Martin Dechant. 

In einer Zeit, in der die Bauwirtschaft weiterhin mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen konfrontiert ist, setzte die com:bau ein starkes Zeichen: für fachlichen Austausch, für praxisnahe Lösungen und für neue Perspektiven in einer Branche im Umbruch.

Landeshauptmann Markus Wallner und unser Landesobmann und Landesrat Marco Tittler betonten bei der Eröffnung die Bedeutung der Bauwirtschaft für Vorarlberg und verwies zugleich auf erste positive Signale: Trotz großer Herausforderungen seien Stabilisierungstendenzen erkennbar. Um den Aufschwung nachhaltig zu unterstützen, brauche es allerdings auch passende politische und rechtliche Rahmenbedingungen – etwa durch den Abbau unnötiger Bürokratie und Anpassungen im Baugesetz sowie in der Bautechnikverordnung.

Plattform für alle, die bauen, sanieren oder kaufen wollen

Mit knapp 180 Ausstellerinnen und Ausstellern aus den Bereichen Handwerk, Energie, Immobilien und Finanzierung bot die com:bau einen kompakten und zugleich vielfältigen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Branche. Das Publikum erhielt hier nicht nur Inspiration, sondern vor allem konkrete Unterstützung für eigene Vorhaben – sei es beim Neubau, bei der Sanierung oder beim Immobilienkauf.

Ergänzt wurde das Messeangebot durch ein praxisnahes Vortragsprogramm, das Wissen für alle Phasen eines Bauprojekts vermittelte. Genau diese Verbindung aus Information, persönlicher Beratung und greifbaren Lösungen macht die com:bau generell zu einer wichtigen Anlaufstelle für private wie professionelle Zielgruppen.

Nachhaltigkeit im Fokus: Kreislaufwirtschaft und natürliche Baustoffe

Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Messe mit ihrer Sonderausstellung zum zirkulären Bauen. Sie zeigt anschaulich, wie Kreislaufwirtschaft in der Baupraxis funktionieren kann und warum Gebäude künftig stärker als Materialbanken gedacht werden müssen. Interaktive Stationen verdeutlichen, wie Rückbau, Wiederverwendung und Bestandserfassung zusammenspielen – und welches Potenzial diese Ansätze für ressourcenschonendes Bauen bieten.

Auch der Lehrlingswettbewerb der HochbauerInnen und InstallateurInnen setzt einen starken Akzent: Er zeigt handwerkliches Können im direkten Vergleich und macht zugleich sichtbar, wie wichtig Ausbildung und Nachwuchs für die Zukunft der Branche sind.

Zuhause im Wandel – und die com:bau mittendrin

Die com:bau 2026 machte deutlich, wie sehr sich das Bauen und Wohnen derzeit verändert. Themen wie Sanierung, Energieeffizienz, nachhaltige Materialien, Leistbarkeit und neue Wohnformen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt die Messe an: Sie bringt Fachleute, Unternehmen und Interessierte zusammen und schafft einen Ort, an dem Information, Beratung und Innovation zusammenfinden.

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