Der Wirtschaftsbund thematisiert Europa

Am 9. Mai findet der Europatag statt. Der Europatag markiert den Jahrestag der Schuman-Erklärung. 

Robert Schuman stellte dabei seine Idee für eine neue Form der politischen Zusammenarbeit in Europa vor, die einen Krieg zwischen den Nationen Europas undenkbar machen sollte. Robert Schumans Vorschlag gilt als Geburtsstunde dessen, was wir heute die Europäische Union nennen. 

Der Wirtschaftsbund mit Wirtschaftslandesrat Marco Tittler an der Spitze nimmt den Mai zum Anlass, die positiven Auswirkungen der europäischen Union auf die heimische Wirtschaft zu thematisieren und Zukunftsfragen zu formulieren. 

Qualifizierter Zuzug muss möglich werden
Vorarlberg zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsräumen Europas, welche sich durch eine vielfältige Unternehmenslandschaft mit hoher Innovationskraft, einzigartiger Qualität von Forschung und Bildung sowie einer guten dualen Ausbildung auszeichnet. „Qualifizierte und hochqualifizierte Fachkräfte finden hier einen attraktiven Arbeitsmarkt vor, daher müssen wir alles daran setzen, dass wir diesen Zuzug an Fach- und Arbeitskräften forcieren“, so Marco Tittler. Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg benötigt diesen Zuzug. Das Land erwartet sich dazu eine europaweit abgestimmte Lösung, auch um Menschen aus Drittstaaten für die Vorarlberger Unternehmen zu gewinnen. 

Forschung und Entwicklung: Wissen am Standort
Forschung und Entwicklung gelten im internationalen Wettbewerb als entscheidende Standortfaktoren, welche auch zu einer dynamischen Entwicklung einer Region beitragen. „Darum stärken wir konsequent die Fachhochschule und setzen beispielsweise auf die Digital Factory (DFV) oder V-Research, was bekanntlich als ein außeruniversitäres Exzellenz-Zentrum für angewandte Forschung, Entwicklung und Innovation im technologisch-industriellen Bereich tätig ist“, ergänzt Tittler, der auch auf das neue HSG-Institut an der Fachhochschule Vorarlberg verweist, mit dem das Land Vorarlberg eine weitere wesentliche Verbesserung der Forschungslandschaft in Vorarlberg schafft und gleichzeitig die Region als attraktiven Standort für innovative Unternehmen und Fachkräfte stärken wird.

Resilienz: Energiezukunft
Angesichts der enormen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie Europas großer Abhängigkeit von russischem Gas ist auch die Vorarlberger Wirtschaft direkt betroffen. „Trotzdem setzen wir auf die Innovationskraft des Vorarlberger Unternehmertums, in dem konsequent erneuerbare Energien fossile Träger in den Betrieben direkt ersetzen. Völlig ohne Verordnungen, sondern mit Hausverstand“, so Wirtschaftsbund-Direktor Christoph Thoma. Es zeigt sich, dass die Vorarlberger Unternehmen auf dem Weg zu mehr Resilienz sind und rasch auf globale Herausforderungen reagieren.

MEP Barbara Thaler: Besuchstage in Vorarlberg
Am 25. und 26. Mai thematisieren Tittler und Thoma dann gemeinsam mit der Tiroler Europaabgeordneten Barbara Thaler, die auch Vizepräsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer ist, Zukunftsthemen in verschiedenen Gesprächsrunden. „Ich bin froh, dass wir an diesen beiden Tagen sowohl die Spitzen der Vorarlberger Wirtschaft als auch unsere Europa-Gemeinderät:innen zu Gesprächen über die Zukunft Europas gewinnen konnten“, schließt Christoph Thoma.

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