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Hohe Lebensqualität und starke Wirtschaft

Finanzminister Magnus Brunner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler im Kleinwalsertal.

Am 2. Oktober besuchte Finanzminister Magnus Brunner gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Marco Tittler das Kleinwalsertal. Beide waren zu Gast bei einer Wirtschaftsbundveranstaltung, um sich ein Bild von aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu machen. Im Zentrum der Diskussion stand die Inflationsbekämpfung.

In einer Zeit, in der die Weltwirtschaft immer stärker vernetzt ist und nationale Entscheidungen weitreichende Auswirkungen haben können, steht insbesondere der Finanzminister vor einer Reihe von Herausforderungen. 

Vorarlberg steht für eine hohe Lebensqualität und starke Wirtschaft, war in den letzten Jahren durch stetiges Wachstum geprägt. Dennoch gibt es Herausforderungen: Die Arbeitslosenquote ist leicht gestiegen, die öffentlichen Finanzen sind durch die Auswirkungen der globalen Pandemie belastet. Zudem braucht es konjunkturelle Lösungen für unterschiedliche Branchen, wie aktuell die Bauwirtschaft. Magnus Brunner ging beim Dialog auf die Inflationsbekämpfung ein und hielt fest: „Noch ist die Inflation zu hoch, aber der Rückgang auf den niedrigsten Wert seit Kriegsbeginn in der Ukraine stimmt uns optimistisch. Der positive Trend setzt sich fort und ich bin zuversichtlich, dass sich die Teuerung in den nächsten Monaten weiter entspannen wird. Mit den Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung haben wir die Kaufkraft der Menschen erhalten. Die Menschen profitieren vor allem von der Abschaffung der kalten Progression.“

Handel, Finanzen und Arbeitsmarkt
Als Mitglied der Europäischen Union ist Österreich zudem eng mit den wirtschaftlichen Entwicklungen seiner Nachbarländer verknüpft. Das betrifft auch das Kleinwalsertal. Die EU-Politik, insbesondere in Bezug auf Handel, Finanzen und Arbeitsmarkt, hat direkte Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft. „Im Vergleich zu anderen EU-Ländern steht Österreich zwar gut da, insbesondere dank einer starken Exportwirtschaft und dem Tourismus, aber die Konjunktur beginnt sich merklich einzutrüben“, so Wirtschaftslandesrat Marco Tittler. Für Wirtschaftsbund-Direktor Christoph Thoma zeigte sich einmal mehr, dass die vielen Dialogformate in Kleingruppen ideal sind, um die richtigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zu erörtern.  

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