Wer sich für eine Karriere im Gastgewerbe interessiert, kommt an der GASCHT kaum vorbei. Die „Privatschule für das Qualitätshandwerk des Gastgebens“ hat sich in kurzer Zeit österreichweit einen Namen als Vorreiter und Vorzeigeprojekt für innovative Ausbildungskonzepte gemacht. An den Standorten Hohenems, Bludenz und Bezau lernen junge Menschen, was es heißt, Gastgeber:in mit Herz und Handwerk zu sein – praxisnah, persönlich und zukunftsorientiert.
Der Mensch im Mittelpunkt
Die Philosophie der GASCHT ist einfach und klar: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Statt starrer Lehrpläne setzt die Schule auf moderne, ganzheitliche Bildungsansätze und ermutigt jede Schülerin und jeden Schüler, das eigene Potenzial zu entdecken. Möglich wird das durch die triale Berufsausbildung im Tourismus – eine einzigartige Kombination aus Schule, praktischer Arbeit im Ausbildungsbetrieb und außerschulischen Resonanzerlebnissen bei externen Bildungspartnern.
Diese drei Elemente greifen ineinander wie Zahnräder: Theorie in der Schule, gelebte Praxis im Betrieb – vom Wirtshaus bis zum Fünfsterne-Hotel, von der Sennerei bis zum Weingut – und wertvolle Impulse von außen, etwa durch Food-Fotografie oder Theaterkurse. So entsteht eine Ausbildung, die weit über reines Fachwissen hinausgeht und vor allem die persönliche Entwicklung der jungen Menschen fördert.
Vorarlberg investiert in die Zukunft des Tourismus
Die Bedeutung der GASCHT für den Tourismusstandort Vorarlberg zeigt sich auch abseits des Klassenzimmers: Das Land Vorarlberg arbeitet gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und der Sparte Tourismus intensiv daran, auch infrastrukturell die bestmögliche Lösung zu schaffen. Im Fokus steht dabei die Suche nach dem optimalen Standort, der den Schüler:innen ideale Rahmenbedingungen für ihre Ausbildung bietet und gleichzeitig die enge Verzahnung mit der heimischen Tourismuswirtschaft weiter stärkt.
Diese enge Abstimmung zwischen Bildungseinrichtung, Wirtschaftskammer und Landesverantwortlichen unterstreicht, wie ernst es Vorarlberg mit der Zukunft seines Tourismus meint. Davon konnte sich auch Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner am 22. Juli in Bregenz ein Bild machen. Es geht um ein Gesamtkonzept, das langfristig die Qualität und Attraktivität der Branche im Land sichern soll – mit motivierten, bestens ausgebildeten Fachkräften, die ihre berufliche Zukunft mit Freude und Kompetenz gestalten.
Ein Konzept, das die ganze Branche mitgestaltet hat
Als Privatschule mit eigenem Statut und Öffentlichkeitsrecht genießt die GASCHT jene Freiheit, die es ihr erlaubt, neue, moderne pädagogische Wege zu gehen. Diese Freiheit zeigt sich nicht nur in der Art zu unterrichten, sondern auch darin, wie individuell jede und jeder Einzelne den eigenen Ausbildungsweg gestalten kann – maßgeschneidert auf persönliche Stärken und Interessen. Drei Spezialisierungen stehen zur Wahl: Service & Gastgeber Kompetenz, Rezeption & Hotelmanagement sowie Küche & Kulinarik. Zudem kann parallel zur vierjährigen Ausbildung auch die Berufsmatura absolviert werden.
Was die GASCHT so besonders macht, ist nicht zuletzt ihre Entstehungsgeschichte. Am innovativen Ausbildungskonzept haben Expert:innen und Unternehmer:innen aus allen Bereichen des Tourismus ebenso mitgewirkt wie Pädagog:innen, Führungskräfte, Eltern und Jugendliche selbst. Diese breite Beteiligung stellt sicher, dass die Ausbildung genau dort ansetzt, wo die Tourismusbranche junge Talente wirklich braucht – praxisnah, aktuell und mit höchstem Qualitätsanspruch. Die GASCHT zeigt eindrucksvoll, wie Ausbildung im Tourismus heute aussehen kann: praxisnah, individuell, menschlich – und getragen von einer ganzen Branche, die an die Zukunft ihrer jungen Talente glaubt.