Seit 1976 ist Nenzing untrennbar mit dem Namen Liebherr verbunden. Aus dem damals neu gegründeten Werk hat sich in fünf Jahrzehnten ein Industriestandort entwickelt, der regionale Verankerung mit globaler Präsenz verbindet. Am 27. Juni 2026 wurde dieses Jubiläum mit einem Festakt und einem „Tag der offenen Tür“ begangen – mit dabei Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Wirtschaftskammer-Präsident Karlheinz Kopf. Die Feierlichkeiten standen nicht nur im Zeichen des Rückblicks, sondern auch eines klaren Bekenntnisses zur weiteren Entwicklung des Standorts.
Liebherr Nenzing zählt heute zu den prägenden Arbeitgebern im Walgau und zu den industriellen Leitbetrieben Vorarlbergs. Der Standort steht für langfristige Unternehmenspolitik, technologische Spitzenleistungen und ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem Wachstum. Gerade in einer wirtschaftlich volatilen Zeit zeigt sich hier, wie konsequente Zukunftsorientierung und Stabilität einander ergänzen und stärken.
Eingebettet ist der Standort in die weltweit agierende Firmengruppe Liebherr, die 1949 ihren Anfang nahm und sich inzwischen zu einem Netzwerk von über 150 Gesellschaften auf allen Kontinenten entwickelt hat. Ende 2025 beschäftigte die Gruppe knapp 56.000 Menschen rund um den Globus. Liebherr zählt zu den größten Herstellern von Baumaschinen, ist aber längst auch in anderen Technologiefeldern mit einem breiten Spektrum an hochwertigen, nutzenorientierten Produkten und Services präsent.
Die Größe der Gruppe ist dabei nie Selbstzweck gewesen. Im Geschäftsbericht 2025 unterstreichen die Gesellschafter, dass Wachstumsphasen nicht planbar sind – entscheidend sei, vorbereitet zu sein, wenn sich Chancen eröffnen. Grundlage dafür sind langfristige Investitionen, solide Strukturen und die Bereitschaft, den Wandel aktiv zu gestalten. Genau dieser Ansatz prägt Nenzing seit vielen Jahren: Zukunft entsteht hier aus Investitionen in Menschen und Technologien, aus tiefem Know-how und der Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen.
Ein wesentlicher Motor dieser Entwicklung ist die Digitalisierung. Sie schafft die Basis für vernetzte Produkte, effizientere Abläufe und neue Serviceformate. Künstliche Intelligenz wird dabei gezielt dort eingesetzt, wo sie Kundinnen und Kunden einen messbaren Mehrwert bietet oder interne Prozesse weiter verbessert. So verbindet Liebherr bewährte industrielle Stärken mit modernsten Technologien – und macht den Standort Nenzing fit für die nächsten Jahrzehnte.
Vor diesem Hintergrund erhält das 50-Jahr-Jubiläum eine besondere Symbolkraft. Es steht für eine Erfolgsgeschichte, die aus der Region heraus gewachsen ist, und zugleich für einen klaren Blick nach vorne. Liebherr beweist, dass industrielle Leistungsfähigkeit, Innovationsfreude und regionale Verwurzelung kein Gegensatz sind, sondern ein starkes Zusammenspiel bilden.
Mit einer klaren strategischen Ausrichtung, hoher technischer Kompetenz und einem starken Team setzt der Standort seinen Weg fort – ein Gewinn für Nenzing, für Vorarlberg und für die vielen Märkte, in die von hier aus geliefert wird.