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EPU als Motor der #vorarlbergerwirtschaft

Herausforderungen, Chancen und Forderungen.

Ein-Personen-Unternehmen (EPU) bilden mit einem Anteil von rund 58 % aller Unternehmen das Fundament der Vorarlberger
Wirtschaft. Ihre Innovationskraft, Flexibilität und Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg. Aufgrund der Betriebsgrößenstruktur sehen sich EPU spezifischen Herausforderungen gegenüber, die maßgeschneiderte Lösungen erfordern.

Ein Erfolgsfaktor in Zeiten des Wandels
Mit mehr als 14.500 Ein-Personen-Unternehmen (Stand: 31.12.2023) wird deutlich, wie stark dieser Unternehmenssektor die Vorarlberger Wirtschaft prägt. Besonders vertreten sind EPU in der Beratung, bei personenbezogenen Dienstleistungen, in der Kreativwirtschaft und im Handel. Auffällig: Der Frauenanteil unter den EPU liegt bei beachtlichen 55 %. Diese Vielfalt stärkt die Resilienz des Wirtschaftsstandorts. „EPU sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Wirtschaftslandschaft. Ihre Innovationskraft und Flexibilität sichern die Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs”, betont die neue EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Heidi Winsauer, die die Nachfolge von Susanne Rauch-Zehetner angetreten hat.

Ein Schritt in die richtige Richtung
In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte erzielt, um die Rahmenbedingungen für EPU zu verbessern und ihre wirtschaftliche Stabilität zu stärken. Dazu zählen die Anhebung der Abschreibungsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1.000 Euro, welche Investitionen erleichtert und den Verwaltungsaufwand reduziert, sowie Steuersenkungen durch Anpassungen der Einkommensteuertarife, die spürbare Entlastungen bringen. Zudem wurde die Umsatzgrenze der Kleinunternehmerregelung auf 55.000 Euro erhöht, was mehr Unternehmen steuerliche Vorteile bietet. Ein weiterer Meilenstein ist die verbesserte soziale Absicherung durch neue Krankengeldregelungen, die Selbstständige in schwierigen Zeiten unterstützen.
Trotz dieser Fortschritte bleibt viel zu tun. Heidi Winsauer betont: „Weniger Steuern, weniger Bürokratie, mehr Unternehmertum – das ist der Schlüssel. EPU brauchen klare Rahmenbedingungen, die Wachstum und Innovation fördern.”

Der Weg in eine erfolgreiche Zukunft
Ein-Personen-Unternehmen sind ein Motor der Vorarlberger Wirtschaft. Ihre Dynamik und Anpassungsfähigkeit machen sie gerade in Zeiten des Wandels unverzichtbar. Damit sie diese Rolle auch in Zukunft erfüllen können, sind fortlaufende Verbesserungen notwendig. „Der Erfolg von morgen beginnt heute. Mit einer klaren Vision, gezielter Unterstützung und der Bereitschaft zur Weiterentwicklung sichern wir die Zukunft unserer EPU – und damit den Wirtschaftsstandort”, schließt Heidi Winsauer.

Dieser Artikel stammt aus dem Magazin Vorarlberger Wirtschaft Ausgabe #005.

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