© Foto: Wirtschaftsbund Vorarlberg

Geld & Märkte: Europas Finanzpolitik im Stresstest

Einladung zum Frühlingsimpuls 2026

Frühlingsimpuls, 25. März 2025, 18:30 Uhr (Einlass: ab 18:00 Uhr)

Dornbirn, Graf Elektronik GmbH, Im Steinen 5

Anmeldung: office@wirtschaftsbund-vbg.at

Impulsreferent: Wilhelm Molterer, Vizekanzler und Finanzminister a.D., langjähriger Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) und Geschäftsführer des Europäischen Fonds für strategische Investitionsprogramme

Wenn wir heute über Europas Finanzpolitik sprechen, reden wir nicht über eine abstrakte Brüsseler Debatte, sondern über ganz konkrete Kreditkonditionen, Eigenkapitalquoten und Investitionsentscheidungen in Betrieben von Dornbirn bis Bludenz. Umso spannender ist es, wenn jemand zu Gast ist, der diese Brücke wie kaum ein anderer schlagen kann: Wilhelm Molterer – ehemaliger Vizekanzler und Finanzminister, langjähriger Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) und Geschäftsführer des Europäischen Fonds für strategische Investitionsprogramme.​

Warum Europas Finanzpolitik jetzt unter Druck steht

Pandemie, Energiekrise, Krieg in Europa, Green Deal, steigende Sicherheitsausgaben – all das trifft Europas öffentliche Haushalte und Kapitalmärkte gleichzeitig. Die Zinsen sind wieder gestiegen, Risikoaufschläge haben sich verändert, gleichzeitig sollen Billionen in Klima, Digitalisierung, Infrastruktur und Resilienz investiert werden. Europas Finanzpolitik steht damit in einem echten Stresstest: Gelingt es, Investitionen zu ermöglichen, ohne in eine Schuldenfalle zu geraten – oder dominiert die Angst vor Defiziten, sodass notwendige Zukunftsprojekte auf der Strecke bleiben?​​

Die europäische Finanzpolitik hat damit unmittelbaren Einfluss auf die Finanzierung von Investitionen – und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Unternehmen. Sie prägt, welche Projekte überhaupt realisierbar sind und wo sich neue Chancen für Wachstum, Innovation und Beschäftigung eröffnen.

Genau in diesem Spannungsfeld bewegen sich auch Vorarlbergs Unternehmen: Sie spüren steigende Finanzierungskosten, strengere regulatorische Anforderungen und gleichzeitig den Druck, in Energieeffizienz, Automatisierung, Digitalisierung und Fachkräfte zu investieren.

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