© Foto: Wirtschaftsbund Vorarlberg

Transparenz, Effizienz, Entlastung: Agenda der Vorarlberger Wirtschaft

Vorarlbergs Betriebe stehen vor konjunkturellen und strukturellen Herausforderungen. Gerade jetzt braucht es eine starke, effiziente Interessenvertretung und spürbare Entlastungen im betrieblichen Alltag. Im Wirtschaftsparlament vom 11. November hat unsere Fraktion, die „Vorarlberger Wirtschaft“, bestehend aus „Wirtschaftsbund Vorarlberg, Freiheitliche Wirtschaft, Vorarlberger Wirtschaftsverband und Fraktionslose“ zwei zentrale Initiativen beschließen lassen.

Bürokratie darf Produktivität nicht ersticken.

Eine aktuelle Studie der KMU Forschung Austria zeigt: Im Gewerbe und Handwerk fallen jährlich rund 70 Millionen Arbeitsstunden für bürokratische Tätigkeiten an – das bindet 6,6 % der Personalkapazität und verursacht Kosten von etwa 4,3 Milliarden Euro, insgesamt entspricht das rund 3,3 % des Umsatzes. Es braucht eine nachhaltige Vereinfachung und Deregulierung im Wirkungsbereich des Landes Vorarlberg. Gleichzeitig soll das Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich bei der EU-Kommission und Bundesregierung den Abbau bürokratischer Hürden mit Nachdruck vorantreiben. Im Fokus stehen praxisnahe Entlastungen: Vereinfachungen beim Jahresabschluss, eine schlankere Steuer- und Abgabensystematik, effizientere Prozesse in Lohnverrechnung und Sozialversicherung sowie ein moderner, leicht anwendbarer Vollzug der Gewerbeordnung.

Zukunftsfähige Strukturen

Auf Basis der am 9. November 2025 zwischen allen Kammerpräsident:innen vereinbarten Vorgangsweise soll eine österreichweit koordinierte, extern begleitete Überprüfung der Leistungen und Strukturen der Wirtschaftskammerorganisation erfolgen. Ziel ist es, Wirkung und Effizienz weiter zu erhöhen, Doppelstrukturen zu vermeiden und Services über Bundes- und Landesebenen hinweg zu harmonisieren. Transparenz, messbare Ergebnisse und ein klarer Umsetzungsfahrplan mit definierten Kennzahlen sichern die Legitimation gegenüber den Unternehmen.

Unser Anspruch ist klar: Jede Stunde weniger Formular ist eine Stunde mehr Wertschöpfung im Betrieb. 

Vielen Dank an dieser Stelle an unserem Wirtschaftskammer-Präsidenten Karlheinz Kopf und seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter für die klare Haltung und Positionierung im Sinne des Wirtschaftsstandortes. Gemeinsam sichern wir Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Wachstum am Standort Vorarlberg.

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