Die Bregenzer Festspiele: Kultur und Wirtschaft

Seit 79 Jahren prägen die Bregenzer Festspiele das sommerliche Stadtbild und die Identität Vorarlbergs. Es ist Motor, Multiplikator und internationales Aushängeschild für die Wirtschaft der gesamten Region.

Das Erfolgsrezept beginnt bereits mit der Standortwahl: Bregenz liegt im Vierländereck, direkt am Ufer des Bodensees und im Schnittpunkt bedeutender Verkehrsachsen. Die Stadt ist von Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein schnell erreichbar, was eine hohe internationale Strahlkraft garantiert und touristische Besonderheiten eröffnet. Die ausgezeichnete Verkehrsanbindung – Bahn, Autobahn, Flughäfen und Schifffahrt – sichert einen kontinuierlichen Besucherstrom aus dem Nah- und Fernbereich. Hinzu kommt eine moderne Veranstaltungstechnik, ein ausgezeichnetes Festspielhauses und eine charmante „Stadt der kurzen Wege“, in der Besucher Kultur, Kulinarik und Naturerlebnisse miteinander verbinden können.

Wirtschaftliche Effekte

Die wirtschaftliche Bedeutung der Bregenzer Festspiele zeigt sich in verschiedenen Bereichen deutlich: Das Festival trägt in großem Maß zur regionalen Wertschöpfung bei, ein erheblicher Teil des daraus entstehenden wirtschaftlichen Nutzens bleibt in der Umgebung von Bregenz. Auch für Vorarlberg bringt das Festival einen wichtigen finanziellen Beitrag. Die daraus resultierenden Steuereinnahmen übersteigen die öffentlichen Fördermittel um ein Vielfaches – die öffentliche Hand erhält durch die Festspiele mehr Mittel zurück, als sie investiert.

Am Arbeitsmarkt wirken die Festspiele als wichtiger Motor: Viele Arbeitsplätze in Österreich sind direkt oder indirekt mit dem Festival verbunden, insbesondere profitieren Betriebe und Beschäftigte in Vorarlberg selbst. Hinzu kommen saisonale Jobs, insbesondere in der Gastronomie, im Einzelhandel sowie bei Zulieferbetrieben. Diese Arbeitsplätze sind standortgebunden und bieten dadurch eine zusätzliche Absicherung.

Das war der Besuch unseres Mentoringprogramms bei den Bregenzer Festspielen 2025: Ein Dialog mit Vizebürgermeister Roland Frühstück, Direktor Christoph Thoma und ein faszinierende Opernabend mit dem Freischütz auf der Seebühne.

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