© Foto: Vorarlberger Volkspartei / Dietrich

Wirtschaftspolitischer Ausblick

Generalsekretär Kurt Egger skizziert Herausforderungen für Österreichs Zukunft

In Rahmen des vor kurzem statt gefundenen Unternehmertreffs in der Postgarage in Dornbirn skizzierte Abg. z. NR. Kurt Egger, Generalsekretär des Wirtschaftsbundes, die Schlüsselherausforderungen, denen sich Österreich in den kommenden Monaten stellen muss. Die Veranstaltung, die zahlreiche Unternehmer und politische Entscheidungsträger anzog, bot einen tiefen Einblick in die Richtung, in die sich die österreichische Wirtschaft entwickeln könnte.

Egger betonte, dass die Hauptpriorität darin liege, die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu stärken. Er hob hervor, dass Investitionen in digitale Infrastruktur und Technologie entscheidend sind, um mit dem globalen Wandel Schritt zu halten. „Die digitale Transformation ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit“, so Kurt Egger.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war der Arbeits- und Fachkräftemangel. Egger argumentierte, dass für die Zukunft von beruflicher Ausbildung und dem internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe neue und innovative Maßnahmen benötigt werden, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. In Bezug auf die Umwelt- und Energiepolitik betonte der Generalsekretär die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes. Er sprach sich für eine Politik aus, die ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Machbarkeit verbindet, und nannte die Förderung erneuerbarer Energien als Schlüsselelement für eine erfolgreiche Energieumstellung. Abschließend appellierte Egger an die Politik und die Wirtschaft, zusammenzuarbeiten und innovative Lösungen zu entwickeln, um den aufgezeigten Herausforderungen effektiv zu begegnen. „Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Zukunft Österreichs erfolgreich gestalten“, schloss Egger.

Präsentation des neuen Magazins: Zeitgemäße politische Kommunikation 

In unserer vernetzten und digitalisierten Welt gewinnt ein breiter Kommunikationsmix wieder deutlich an Bedeutung. Der Wirtschaftsbund wird mit dem neuen Magazin auch wirtschaftspolitische Positionen transportieren und „Best Practice-Beispiele“ aufzeigen, um Diskussionen anzuregen, aber auch Lösungen zu präsentieren. „In einer Zeit, in der sich wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen rasch verändern, ist es essenziell, eine klare Haltung zu beziehen und Orientierung zu geben“, erläutert Landesobmann und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler im Rahmen der Magazinpräsentation gestern in der Postgarage. 

Das neue Magazin erscheint 2024 vier Mal und widmet sich den Themen Nachhaltigkeit, Europa, Zukunft und Digitalisierung. „Wir müssen unsere Botschaften über verschiedene Kanäle kommunizieren, um eine breite Zielgruppe zu erreichen. Dies schließt soziale Netzwerke, Blogs, Filme und Online-Plattformen ebenso ein, wie eben dieses Printmagazin“, schließt Wirtschaftsbund-Direktor Christoph Thoma, der federführend mit dem Wirtschaftsbund-Team für die Umsetzung des Magazins verantwortlich ist. 

Fotos: Vorarlberger Volkspartei Dietrich / Film: Bobdo

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