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Unser Fokus im Frühjahr 2023

Inhaltliche Arbeit für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg

Arbeitsmarkt

  • Erleichterung für ältere Arbeitnehmer:innen: Angesichts der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt ist es wichtig, alle Potenziale bestmöglich auszuschöpfen. Gerade ältere Zielgruppen könnten unter verbesserten Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt gewonnen werden.
  • Leistung muss sich lohnen – Mehrleistungen entlasten: Seit 2019 hat die Anzahl der geleisteten Überstunden stark abgenommen. Grund ist unter anderem, dass das Leisten von Überstunden finanziell nicht attraktiv ist. Die bestehende Steuerbegünstigung ist auszuweiten, um die Wirtschaft zu unterstützen und den Mitarbeiter:innen mehr finanziellen Anreiz und entsprechende Anerkennung für ihre Mehrleistung zu bieten.
  • Qualifizierte Zuwanderung: Die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften soll weiter erleichtert werden. Vorarlberg zählt zu den attraktivsten Regionen Europas, entsprechend könnten unsere Unternehmen von erleichterten internationalen Rekrutierungsmöglichkeiten profitieren.

Infrastrukturentwicklung

  • Straßennetz: Intakte Straßenverbindungen sind die Voraussetzung, damit Wohn- und Wirtschaftsgebiete erreichbar und Menschen mobil sind. Im Fokus ist und bleibt die Realisierung der S18.
  • Güterverkehrskonzept: Als zentrale Handlungsanleitung beleuchtet das Güterverkehrskonzept die große Themenbreite der Gütermobilität – von Schiene bis Straße, von grenzüberschreitenden Verkehrsanbindungen bis zu Verteilnetzen der letzten Meile.
  • Breitbandausbau: Breitband gehört zur standortentscheidenden Infrastruktur und ist Teil des täglichen Lebens der Menschen in Vorarlberg. Die stetige Verbesserung und der zügige Ausbau der Datenverbindungen – im Ballungsraum wie auch in ländlichen Gebieten – sind ein wesentlicher Baustein für die Standortqualität und für das zukünftige Wirtschaftswachstum.

Innovation, Forschung und Technologie

  • Forschung und Entwicklung in Vorarlberg findet zu einem großen Teil in den Unternehmen statt, welche mittlerweile für knapp 90 % der Forschungsausgaben im Land verantwortlich sind. Überbetriebliche Forschungszentren wie die Digital Factory GmbH (Joint Venture FHV und Austrian Institut of Technology [AIT], V-Research, dasForschungsinstitut für Textilchemie und -physik und das HSG-Informatikinstitut spielen aber eine essentielle Rolle als Entwickler und Problemlöser bei industriellen Forschungsthemen und unterstützen Unternehmen bei der Erschließung von Forschungsgeldern.
  • Kreislaufwirtschaft: Mit dem Innovationsnetzwerk „Circular Economy Vorarlberg“ (CEV) wurde ein Leistungsverbund geschaffen, um dieses Thema voranzutreiben und die heimischen Unternehmen zu unterstützen. Eine kreislauforientierte Wirtschaft, bei der es darum geht, den Wert von Produkten, Rohstoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft des Landes so lange wie möglich zu erhalten und möglichst wenig Abfall zu erzeugen, soll weiter gestärkt werden.
  • Nachhaltiger Produktionsstandort Vorarlberg: Regionale Versorgung und Sicherheit, kurze Wege, effiziente Logistik: Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen ist in Vorarlberg immer schon gelebt worden und mit ein Grund, weshalb sich Vorarlberg als Produktionsstandort sehr gut entwickeln konnte.

Zudem widmen wir uns den EPU’s, der Kreativwirtschaft im Speziellen sowie einer aktiven Auseinandersetzung mit Frauen in Wirtschaft, Politik und der Wirtschaftskammer.

„Wir müssen weiblicher, jugendlicher, folglich breiter und diverser werden.“

Christoph Thoma, der mit 9. Jänner 2023 die Geschäftsführung des Wirtschaftsbundes übernommen hat.

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