S18 muss jetzt endlich umgesetzt werden

Vorarlberger Wirtschaftsbund fordert rasche Umsetzung der CP-Variante

Die sogenannte „Alternativenprüfung“ zur S18  hat einmal mehr eindrucksvoll aufgezeigt, dass es sich hierbei klar um die Bestvariante handelt und diese zu einem Einreichprojekt ausgearbeitet werden sollte. Das Infrastrukturministerium sollte nun endlich seinem gesetzlichen Auftrag aus dem Bundesstraßengesetz nachkommen, die ASFINAG mit vertiefenden Planungen zu beauftragen und insbesondere mit den betroffenen Gemeinden Lustenau, Dornbirn und Höchst die Details zu klären.

Die heute von der Grünen Infrastrukturministerin Leonore Gewessler ins Spiel gebrachte neue Variante 3.1. hat nur eine Folge: Eine weitere Verzögerung von sicherlich 10 Jahren für langwierige, grundsätzliche Prüfungen. Denn diese Variante ist zur Zeit nicht mehr als ein Strich in der Landschaft.  Zudem müssen die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass diese neue Variante durch ein sehr sensibles Naturschutzgebiet führt. Eine Umsetzung erachten wir als höchst fraglich.

Der Standort Vorarlberg ist eine prosperierende und dynamische Wirtschaftsregion, welche tragfähige Verkehrslösungen für die Zukunft braucht. Die S18 wurde rauf und runter geprüft. Politik braucht Mut, Haltung und Entscheidungskompetenz. Dass eine Grüne Verkehrsministerin sich ohne Ortskenntnis von Wien aus gegen die Lebensqualität der Menschen und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen stellt, liegt wohl in der DNA der Grünen, schadet aber schlichtweg dem Wohlstand und der Stabilität Vorarlbergs.

Mobilität, Wirtschaft und Gesellschaft hängen eng zusammen und sind fortlaufend im Wandel. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene, neue visionäre Mobilitätskonzepte sind das Eine. Das Andere sind jedoch nachvollziehbare Straßenverkehrslösungen, welche die Menschen entlasten und die Verbindung in andere Wirtschaftsräume gewährleisten.

Wir bleiben an diesem Thema dran!

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