Wirtschaftsbund „Modellregion Vorarlberg wird Wirklichkeit“

9. Mrz. 2021 | Allgemein

© Foto: Wirtschaftsbund Vorarlberg

Wirtschaftsbund „Modellregion Vorarlberg wird Wirklichkeit“

9. Mrz. 2021 | Allgemein

Unser Einsatz für die betroffenen Branchen hat sich gelohnt, auch dank dem Einsatz von Landeshauptmann Markus Wallner und seinem Regierungsteam.

„Unser Einsatz für die Modellregion Vorarlberg war erfolgreich“, bedankt sich Wirtschaftsbund-Direktor Jürgen Kessler vor allem bei Landeshauptmann Markus Wallner, der in engster Abstimmung mit der Vorarlberger Wirtschaft seit Tagen unseren Kurs unterstützt hat, weitere Öffnungsschritte im Land aufgrund besserer Infektionszahlen möglich zu machen. „Die klare Positionierung des Landes und der Vorarlberger Wirtschaft hatte letztlich auch die besseren Argumente auf ihrer Seite. Mit dieser Verantwortung gilt es jetzt behutsam umzugehen.“ 

Aufgrund der Ausgangsposition, in der sich Vorarlberg befindet, wurde den betroffenen, noch immer gesperrten Unternehmen vor über 1 Woche zugesagt, dass Vorarlberg in einer Modellregion unter Beweis stellen darf, dass wir Verantwortung zeigen können. „Die Wirtschaft hat in den letzten Monaten alles Notwendige getan, keine Kosten und Mühen gescheut und mit umfassenden Sicherheits- und Präventionskonzepten ihre Hausaufgaben gemacht. Die aktuelle Infektionslage lässt es in Vorarlberg zu, früher wie in anderen Bundesländern Öffnungsschritte zu setzen und den Unternehmen Klarheit zu geben“, so Wirtschaftsbund-Direktor Kessler. „Der Dank dafür gilt allen Beteiligten, die sich in den vergangen 72 Stunden dafür eingesetzt haben und nach Lösungen gerungen haben.“

Wir begrüßen auch ausdrücklich die getroffene Vereinbarung, insbesondere indoor sowie outdoor den Gastronomiebetrieben Öffnungsschritte wie vorgesehen ab 15.3. zu ermöglichen. Als Wirtschaftsbund haben wir intensiv gefordert, die Modellregion ehrlich zu ermöglichen. Es liegt ja im Wesen einer Modellregion, zeigen zu können, was machbar ist. Vorarlberg ist sich dieser Verantwortung durchaus bewusst. Die Unternehmen sollten aber nicht zu Bittstellern degradiert werden, wenn sie ihrer Leidenschaft und Profession nachgehen wollen – im Übrigen dafür ja auch Arbeitsplätze gesichert bleiben. Sie sollen zeigen dürfen, dass sie gemeinsam mit ihren Gästen die Verantwortung übernehmen können.

Ein Wehrmutstropfen ist die Beibehaltung der Sperrstundenregelung (im Gleichklang mit der Ausgangsbeschränkung) mit 20:00 Uhr. Aus Sicht des Wirtschaftsbundes hätten wir uns auch die Anerkennung der Selbsttests – wie jetzt bei Kultur oder Sport ermöglicht – gewünscht. Wir betrachten die jetzigen Lösung („Antigentest auf der Teststraße oder verifizierter Selbsttest auf der Teststraße“) als einen ersten Schritt, dem bei erfolgreicher Umsetzung ja weitere folgen können. Ein klassischer Kompromiss.

 

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