Wirtschaftsbund ad Steuerreform:

3. Okt. 2021 | Allgemein

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Wirtschaftsbund ad Steuerreform:

3. Okt. 2021 | Allgemein

Fairer Mix für einen starken Standort, Entlastung der Betriebe und Klimaschutz mit Hausverstand.

„Die ökologische Steuerreform war von Anfang an ein zentrales Projekt dieser Bundesregierung. Trotz Coronakrise konnte ein Paket mit einem Gesamtvolumen von 18 Milliarden Euro geschnürt werden, dass es so in der zweiten Republik noch nicht gegeben hat – einen fairen Mix für einen starken Standort, Entlastung der Betriebe und Klimaschutz mit Hausverstand“, so Wirtschaftsbund-Vorarlberg Direktor Jürgen Kessler.

Es werden kleine und mittlere Einkommen deutlich entlastet und damit eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes umgesetzt. Die Senkung der Einkommensteuer und die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter in der Höhe von 3.000 Euro bringt allen Erwerbstätigen mehr Netto vom Brutto. So steigt die Kaufkraft im Land, was unmittelbar wirtschaftsbelebend wirkt.

„Durch die Senkung der Einkommenssteuer und der Erfolgsbeteiligung werden alle profitieren, die Leistung für unser Land erbringen. Auch Kleinbetriebe, die ja oftmals als Einzelunternehmen oder Personengesellschaften organisiert sind, werden entlastet.“

Jürgen Kessler

Entlastung der Betriebe für einen starken Standort
Das Entlastungspaket stärkt mittelständische Unternehmen mit zusätzlichen Maßnahmen, wie etwa mit der Anhebung des Gewinnfreibetrages auf 15 %, der Erhöhung bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern auf 1.000 EUR oder auch dem Investitionsfreibetrag. „Damit wird den Betrieben ein Rausinvestieren aus der Krise ermöglicht“, so Kessler. 

Zudem wird die im europäischen Vergleich hohe KöSt in den nächsten Jahren von 25% auf 23% gesenkt. „Die letzte KöSt-Reduzierung erfolgte vor 17 Jahren und hat sich innerhalb kurzer Zeit positiv auf Beschäftigung, BIP und Investitionen ausgewirkt. Damit wird ebenfalls eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes endlich umgesetzt“, so Kessler.

Stufenweise CO2 – Bepreisung: Ökologisierung mit Hausverstand
Der Einstieg in die CO2-Bepreisung wurde wie in Deutschland mit 30 Euro pro Tonne angesetzt und liegt somit weit unter den diskutierten 50 Euro pro Tonne. „Die stufenweise Erhöhung des CO2-Preises bringt Unternehmen die geforderte Planungssicherheit. Mit der Orientierung an Deutschland konnte der gefürchtete Wettbewerbsnachteil gegenüber unserem größten Exportmarkt abgewendet werden, die Härtefallregelung hilft besonders belasteten Betrieben“, so Kessler abschließend.

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