Investitionen in beste Infrastruktur

7. Jun. 2021 | Allgemein

© Foto: D. Manche

Investitionen in beste Infrastruktur

7. Jun. 2021 | Allgemein

Investitionen in die Infrastruktur tragen nicht nur zur Attraktivierungund zur Verbesserung der Rahmenbedingungen bei, sie sind auch wichtige Konjunkturmaßnahmen.

Infrastrukturinvestitionen sichern Arbeitsplätze und tragen somit wesentlich zur regionalen Wertschöpfung und zur Unterstützung des wirtschaftlichen Aufschwungs bei. Das Land Vorarlberg investiert deshalb kontinuierlich in verschiedene Infrastrukturprojekte und hält die Investitionen gerade in Krisenzeiten hoch.
Eine moderne und leistungsstarke bauliche Infrastruktur ist zu jeder Zeit wesentlich für die Entwicklung Vorarlbergs als Wirtschaftsstandort und Lebensraum. So braucht es intakte Straßenverbindungen, damit Wohn- und Wirtschaftsgebiete erreichbar und Menschen mobil sind. Die hohe Bedeutung gut ausgestatteter Schulen und Spitäler hat sich gerade in der Corona-Krise besonders deutlich gezeigt.
Die Bauinvestitionen des Landes sind daher in vielfacher Hinsicht wichtig: Für Verbesserungen in Zukunftsbereichen, für die Wertschöpfung in der Region und die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie als unverzichtbarer Beitrag zum Wiederaufschwung der durch Lockdowns angeschlagenen Wirtschaft. Aus diesem Grund hält die Landesregierung – trotz coronabedingter Einnahmenausfälle – beispielsweise weiter an geplanten Bauvorhaben des Landes fest.

Hochbauprojekte weiter forcieren
Mit dem Hochbauprogramm investieren wir stark in Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Sicherheit oder Kunst und Kultur. Davon profitieren Wirtschaft und Gesellschaft. Für den Hochbau stehen 2021 insgesamt 58,1 Millionen Euro zur Verfügung. Der größte Anteil entfällt mit 33,2 Millionen Euro auf Investitionen im Gesundheitswesen, wobei allein 14 Millionen Euro in das mit Abstand größte Projekt – die Umbau- und Adaptierungsarbeiten am Landeskrankenhaus Feldkirch – fließen. Gut 24,9 Millionen Euro sind für Hochbauprojekte an Landesgebäuden und Bildungsstätten veranschlagt.

Im Rahmen des Bauprogramms werden auch ökologische Zielsetzungen verfolgt. Gebäude sollen einen geringstmöglichen Energieverbrauch haben, der möglichst am Standort oder mit in der Nähe verfügbaren erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden kann. Dabei kommt dem Land auch eine Vorbildfunktion zu und es wird ein Beitrag zur Energieautonomie geleistet.

Straßenbau sichert Mobilität
Moderne, leistungsfähige und vernetzte Mobilität und Logistik sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Vorarlberg. Sie sichern einerseits die Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen in einem internationalen Marktumfeld und damit den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Andererseits sind sie auch Grundlage der Attraktivität unserer Region und des Wohlstands unserer Bevölkerung. Auch hier hat die Pandemie gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Transportinfrastruktur ist. Vorarlberg hat etwa 800 Kilometer Landesstraßen, die in hoher Qualität benutzbar sein müssen. Oberste Priorität haben deshalb die Straßenerhaltung und die laufende Sanierung von witterungsbedingten Schäden. Zudem zielen zahlreiche Maßnahmen im Straßenbau auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit, eine Sicherung vor Naturgefahren und die Entlastung der Siedlungsgebiete von Lärm und Luftschadstoffen ab. Es gibt aber auch überlastete Straßenabschnitte an bekannten Schlüsselstellen, die Lückenschlüsse und weitere Maßnahmen erfordern.
Zu den großen Projekten zählen beispielsweise der Anschluss Rheintal Mitte, die Rheinbrücke Hard-Fußach sowie das Entlastungsprojekt Stadttunnel Feldkirch, welche Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie die Entlastung von Wohn- und Siedlungsbereiche zum Ziel haben.
Im Landesstraßenbau sind heuer insgesamt 91,5 Millionen Euro für Sachausgaben ohne Personal veranschlagt. Davon fließen 68,2 Millionen Euro – um 22,7 Millionen Euro mehr als letztes Jahr – in das Bauprogramm. Dazu kommen beträchtliche Mittel für den laufenden Erhaltungsbetrieb sowie Beiträge für Wildbach und Lawinenverbauung und Radwege.

Wohnbauprogramm weiter hochhalten
Das Ziel leistbarer Wohnraum bestimmt die Wohnbaupolitik des Landes Vorarlberg und hat eine sehr hohe Priorität. Neben dem Ausbau des gemeinnützigen Wohnbaus zählt die Schaffung von Rahmenbedingungen zur Förderung des privatenWohnbaus zu den Kernaufgaben der Landesregierung. Wichtig ist es beim Thema Wohnbau die Praktiker einzubinden. Großer Wert wird daher auf einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern gelegt. Im Landesbudget 2021 sind 153,3 Millionen Euro für die Förderung des Wohnbaus inkl. Wohnbeihilfe veranschlagt.

Breitbandausbau weiter vorantreiben
Die Pandemie hat auch gezeigt, dass schnelles, stabiles Internet und die erforderliche Datenübertragungstechnik für elektronische Kommunikationsdienste heute für Industrie, Gewerbe und Handwerk, Handel und Tourismus ebenso wie für Privathaushalte von zentraler Bedeutung sind sowie zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten umfassen. Breitband zählt zur standortrelevanten Infrastruktur und ist Teil des täglichen Lebens. Die neuen Förderrichtlinien für Unternehmen, Gemeinden und Privatpersonen ermöglichen eine Förderquote von bis zu 50 Prozent und tragen damit zu einer weiterenBeschleunigung des Netzausbaus bei. Für 2021 sind dafür rund 1,8 Millionen Euro veranschlagt.
Um den erforderlichen mittel- und langfristigen Ausbau der gigabitfähigen Infrastruktur nicht nur zügig und effizient, sondern auch synergetisch voranzubringen, wurde kürzlich die „Gesamtheitliche Netzstrategie Vorarlberg“ vergeben.
Es zeigt sich, dass der Begriff Infrastruktur ebenso vielfältig und weitläufig ist wie die Projekte und Investitionen. Die genannten Projekte sind eine Momentaufnahme der geplanten bzw. schon in Umsetzung befindlichen Aktivitäten. Wir werden auch zukünftig unsere Aktivitäten darauf konzentrieren der Wirtschaft und der Bevölkerung bestmögliche infrastrukturelle Rahmenbedingungen anbieten zu können.

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